heater

Wärmepumpen für Wuppertal – Ihr Partner für cleveres HeizenZuverlässig versorgt – mit Peter Barth und innovativer Wärmepumpentechnik

Auf dieser Seite informieren wir Sie zu allen Aspekten einer modernen Wärmepumpe – von der Funktionsweise, über den Stromverbrauch bis hin zu den richtigen Heizkörpern.

Header

Inhaltsverzeichnis

Wärmepumpenheizung: Die wichtigsten Infos

Die Wärmepumpenheizung ist die derzeit sinnvollste Heizlösung auf dem Markt. Hier erfahren Sie, warum.

Welche Vorteile haben Wärmepumpen?

Wärmepumpen überzeugen durch folgende Vorteile:

  • Hohe Effizienz: Sie erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Dagegen erzeugt eine moderne Gasbrennwertheizung aus einer Kilowattstunde Energie 0,98 Kilowattstunden Wärme.
  • Keine Kosten für Brennstoff: Kosten für Gas oder Öl sowie einen Öltank entfallen.
  • Geringe Betriebskosten: Der Betrieb einer Wärmepumpe ist in Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage günstiger als der Betrieb von Öl- oder Gasheizungen.
  • Umweltfreundlichkeit: Wärmepumpen stoßen im Betrieb kein CO2 aus, was sie besonders umweltfreundlich macht. Noch nachhaltiger ist der Betrieb, wenn die Wärmepumpe mit Ökostrom oder Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage betrieben wird.
  • Unabhängigkeit und Zukunftssicherheit: Wärmepumpen gelten als zukunftssichere Heiztechnologie, besonders weil sie Verbraucher:innen unabhängig von fossilen Brennstoffen und Preisschwankungen macht.
  • Staatliche Förderungen: Zuschüsse von bis zu 70 % der Investitionskosten helfen bei der Anschaffung.
  • Geringer Wartungsaufwand: Da keine Verbrennung stattfindet, ist auch keine Reinigung durch den Schornsteinfeger notwendig.
  • Zusätzliche Kühlfunktion: Moderne Wärmepumpen können im Sommer zur Kühlung des Gebäudes eingesetzt werden.
  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Wärmepumpen eignen sich durch ihre unterschiedlichen Technologien (Luft-/Wasser-/Erdwärmepumpe) für nahezu alle Gebäudearten und Grundstücke und können für höhere Leistungen gekoppelt werden (sogenannte Kaskadenschaltung).

Wärmepumpen: Arten, Funktionen Kosten & Besonderheiten

Es gibt Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen sowie Wasserwärmepumpen, die sowohl für Heizwärme als auch für warmes Wasser sorgen. Darüber hinaus gibt es spezielle Wärmepumpen zur Warmwasserbereitung.

LUFT-WASSER-WÄRMEPUMPE SOLE-WASSER-WÄRMEPUMPE (ERDWÄRME) WASSER-WASSERWÄRMEPUMPE (GRUNDWASSER)
FUNKTIONSWEISE Nutzt die Energie der Umgebungsluft Nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs (via Kollektoren oder Sonden) Nutzt die konstante Temperatur des Grundwassers (via. Saug- und Schluckbrunnen)
EFFIZIENZ (JAZ)* Gut (ca. 3,0–3,5) Sehr hoch (ca. 4,0–4,5) Extrem hoch (ca. 5,0-5,5)
BETRIEBSKOSTEN Niedrig Sehr niedrig Am niedrigsten

INVESTITIONSKOSTEN

Mittel (20.000-35.000 €) Hoch (25.000-50.000 €) Sehr hoch (35.000-55.000 €)

INSTALLATIONSAUFWAND

Gering; flexible Aufstellung Hoch (Erdarbeiten/Bohrung) Sehr hoch (zwei Brunnenbohrungen)
PLATZBEDARF Gering (nur für Außeneinheit) Groß (für Kollektoren) oder gering (für Sondenbohrung) Gering (nur Platz für Brunnenbohrungen)
GENEHMIGUNG In der Regel nicht erforderlich Für Sonderbohrungen erforderlich Immer erforderlich (wasserrechtliche Erlaubnis)
BESONDERHEITEN Außengerät erzeugt Geräusche; Effizienz ist von Außentemperatur abhängig Keine Außeneinheit; geräuschlos; passive Kühlung** möglich Höchste Effizienz, geräuschlos; passive Kühlung; nicht überall möglich
IDEAL FÜR … Bestandsgebäude, Sanierungen, Neubauten, Grundstücke mit wenig Platz Neubauten, Grundstücke mit Platz, Bauherren mit Fokus auf Effizienz Gebäude mit hohem Wärmebedarf, wenn Grundwasser verfügbar ist
*Detaillierte Informationen zum JAZ geben wir Ihnen im Abschnitt „Wie hoch ist der Stromverbrauch von Wärmepumpen?
**Eine Begriffserklärung finden Sie im Q&A ganz unten auf dieser Seite

Wie hoch ist der Stromverbrauch von Wärmepumpen?

Der Stromverbrauch ist ein zentraler Faktor bei der Bewertung der Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe. Denn im Gegensatz zu fossilen Heizsystemen, die Brennstoffe wie Gas oder Öl verbrennen, nutzen Wärmepumpen Strom, um Umweltwärme zu gewinnen und in Heizenergie umzuwandeln. Die Effizienz dieses Prozesses wird in Abhängigkeit von der Jahresarbeitszahl (JAZ) bestimmt.

Wie berechnet man den Stromverbrauch von Wärmepumpen?

Die Formel zur Berechnung des jährlichen Stromverbrauchs einer Wärmepumpe ist einfach:

Jährlicher Stromverbrauch (kWh) = Jährlicher Wärmebedarf des Hauses (kWh) / Jahresarbeitszahl (JAZ)

Dabei hängt der jährliche Wärmebedarf Ihres Hauses von Faktoren wie der Größe des Gebäudes, dem Dämmstandard, der Anzahl der Bewohner und deren Heizverhalten ab. Die JAZ gilt hierbei als Maß für die Effizienz der Wärmepumpe über das ganze Jahr.

Der Stromverbrauch variiert je nach Wärmepumpenart.

Wärmepumpe nachrüsten – Ihr Weg zu effizientem und zukunftssicherem Heizen

Sie sind Wohnungseigentümer:in und denken über einen Heizungstausch nach? Dann ist die Umstellung auf eine Wärmepumpe angesichts steigender Energiekosten und dem Wunsch nach mehr Klimafreundlichkeit eine Entscheidung, die sich langfristig auszahlt. Hierbei hat sich besonders die Luft-Wasser-Wärmepumpe als optimale Lösung für die Nachrüstung in Bestandsgebäuden etabliert.

Jetzt nachrüsten

Darum lohnt sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für Ihr Zuhause

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die in der Umgebungsluft enthaltene Energie, um Ihr Zuhause effizient zu heizen und Warmwasser zu bereiten. Ihre Vorteile umfassen:

  • Einfache Installation: Im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten sind keine aufwändigen Erdarbeiten oder Brunnenbohrungen notwendig. Dies macht sie ideal für die Nachrüstung, auch auf kleineren Grundstücken.
  • Hohe Effizienz: Moderne Geräte erreichen auch bei niedrigen Außentemperaturen eine beeindruckende Effizienz und senken Ihre Heizkosten spürbar.
  • Umweltfreundlichkeit: Sie reduzieren Ihre CO2-Emissionen erheblich und machen sich unabhängig von fossilen Brennstoffen.
  • Attraktive Förderungen: Der Staat unterstützt den Umstieg auf Wärmepumpen mit hohen Zuschüssen, die Ihre Investition deutlich mindern.

Ihr Partner für den Heizungstausch: Wir sind für Sie da!

Ein Heizungstausch ist eine wichtige Entscheidung, die eine fundierte Beratung erfordert. Als renommierte Heizungsspezialisten in Wuppertal und Umgebung sind wir Ihr verlässlicher Partner auf diesem Weg, denn unser Team bildet sich regelmäßig zu den neuesten Technologien und Fördermöglichkeiten fort, um Ihnen stets die besten Lösungen anbieten zu können.

Die optimale Wärmepumpenlösung

Wir nehmen uns Zeit für eine umfassende und individuelle Beratung, analysieren Gegebenheiten Ihres Hauses und finden gemeinsam mit Ihnen die optimale Wärmepumpenlösung, die perfekt zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passt. Von der ersten Anfrage über die Planung und Installation bis hin zur Wartung begleiten Sie dabei kompetent und zuverlässig.

Also: Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Jetzt unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren

Wir arbeiten ausschließlich mit renommierten Wärmepumpen-Partnern zusammen.

Wärmepumpe kombinieren: Hybridlösungen

Die Wärmepumpe ist zweifellos die Heizlösung der Zukunft. Doch nicht immer ist der ausschließliche Betrieb einer Wärmepumpe die wirtschaftlichste oder praktikabelste Lösung, insbesondere in Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf oder bei sehr kalten Außentemperaturen. Hier kommen Hybridheizungen ins Spiel – eine intelligente Kombination aus Wärmepumpe und einem zweiten Wärmeerzeuger. Sie vereinen die Vorteile beider Systeme und bieten ein Höchstmaß an Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.

Dabei gibt es verschiedene gängige Kombinationen:

1. Wärmepumpe + Gasbrennwertheizung

Dies ist die am weitesten verbreitete Hybridlösung und besonders beliebt bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Die Gasheizung kann dabei als Spitzenlastkessel dienen oder bei sehr niedrigen Außentemperaturen die Wärmepumpe unterstützen. Die vorhandene Gasinfrastruktur kann weiter genutzt werden.

  • Vorteil: Bewährte Technik, hohe Effizienz beider Komponenten, gute Regelbarkeit
  • Einsatzbereich: Ideal für Modernisierung, wenn ein Gasanschluss vorhanden ist und eine vollständige Umstellung auf Wärmepumpe (noch) nicht gewünscht oder technisch aufwändig ist.

2. Wärmepumpe + Ölheizung

Ähnlich wie bei der Gaskombination kann die Ölheizung als Ergänzung zur Wärmepumpe dienen. Dies ist eine Option für Gebäude, die keinen Gasanschluss haben und bei denen der Öltank bereits vorhanden ist.

  • Vorteil: Nutzung der bestehenden Infrastruktur
  • Einsatzbereich: Sanierung von Gebäuden ohne Gasanschluss, die eine schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energien anstreben.

3. Wärmepumpe + Holzheizung (Pelletheizung, Scheitholzofen)

Diese Kombination ist besonders umweltfreundlich, da beide Wärmeerzeuger auf erneuerbaren Energien basieren. Die Wärmepumpe deckt den Grundbedarf, während die Holzheizung für zusätzliche Wärme und Gemütlichkeit sorgt oder bei sehr kalten Temperaturen einspringt.

  • Vorteil: Vollständig erneuerbare Energieversorgung, Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
  • Einsatzbereich: Für umweltbewusste Bauherren und Sanierer, die Wert auf Nachhaltigkeit und die Nutzung von Biomasse legen.

4. Wärmepumpe + Solarthermie

Hierbei wird die Wärmepumpe mit einer Solarthermieanlage kombiniert, die Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung nutzt. Die Solarthermie entlastet die Wärmepumpe, insbesondere in den Übergangszeiten und im Sommer.

  • Vorteil: Maximale Nutzung erneuerbarer Energien, weitere Senkung der Betriebskosten
  • Einsatzbereich: Neubauten und Sanierungen, bei denen eine hohe Autarkie und Umweltfreundlichkeit angestrebt wird.

Jetzt unverbindlich kontaktieren

Wärmepumpen für Altbauten: Effiziente Lösungen für Bestandsgebäude

Der Einsatz von Wärmepumpen in Altbauten wird zunehmend relevanter, da sie eine nachhaltige und effiziente Alternative zu fossil betriebenen Heizsystemen darstellen.

Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass Wärmepumpen nur in Neubauten mit Fußbodenheizung sinnvoll sind, können sie auch in Bestandgebäuden erfolgreich umgesetzt werden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden.

Herausforderungen & Voraussetzungen für Wärmepumpen im Altbau

Altbauten stellen aufgrund ihrer Bauweise und oft geringeren Dämmstandards spezifische Herausforderungen dar. Denn: Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen. In vielen Altbauten sind jedoch noch Heizkörper verbaut, die für höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt sind. Im Folgenden sind die Faktoren für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb aufgelistet. Für eine genaue Umsetzung ist aber eine Heizlastberechnung notwendig.

  • Gebäudedämmung: Eine gute Wärmedämmung der Gebäudehülle (Fassade, Dach, Fenster, Kellerdecke) ist entscheidend. Denn sie reduziert den Wärmebedarf und ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen, was die Effizienz der Wärmepumpe steigert. Umfassende energetische Sanierungen sind hier oft von Vorteil, aber nicht immer zwingend erforderlich.
  • Heizflächen: Idealerweise sollten im Altbau großflächige Heizsysteme wie Fußboden- oder Wandheizungen vorhanden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, können aber auch spezielle Niedertemperatur-Heizkörper oder ausreichend dimensionierte Plattenheizkörper eine gute Lösung sein. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen können hingegen auch mit bestehenden Heizköpern betrieben werden, erreichen jedoch möglicherweise nicht die gleiche Effizienz wie bei niedrigen Vorlauftemperaturen.
  • Hydraulischer Abgleich: Ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems ist unerlässlich, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Gebäude zu gewährleisten und die Effizienz zu optimieren.

Welche Vorteile haben Wärmepumpen im Altbau?

Trotz der anfänglichen Investitionen und potenziellen Anpassungen bieten Wärmepumpen im Altbau erhebliche Vorteile:

  • Klimafreundlichkeit: Sie nutzen erneuerbare Energien und reduzieren die CO2-Emissionen erheblich.
  • Langfristige Kosteneinsparungen: Durch den geringeren Energieverbrauch und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen können die Betriebskosten deutlich gesenkt werden.
  • Staatliche Förderungen: Der Einbau von Wärmepumpen wird oft durch attraktive Förderprogramme unterstützt, die die Investitionskosten mindern.
  • Wertsteigerung der Immobile: Eine moderne, nachhaltige Heizungsanlage steigert den Wert und die Attraktivität der Immobilie.
  • Komfort: Moderne Wärmepumpen bieten einen hohen Heizkomfort und können im Sommer oft auch zur Kühlung genutzt werden.

Arten von Wärmepumpen für den Altbau

Für Altbauten kommen hauptsächlich Luft-Wasser-Wärmepumpen in Frage, da sie am einfachsten zu installieren sind und keine aufwändigen Erdarbeiten erfordern. Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) sind aber ebenfalls eine Option, wenn die Gegebenheiten für Erdkollektoren oder -sonden vorhanden sind. Darüber hinaus gibt es auch spezielle Hochtemperatur-Wärmepumpen, die für den Einsatz in unsanierten Altbauten mit hohen Vorlauftemperaturen entwickelt wurden.

Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser: Eine zukunftsfähige Heizlösung

Der Einsatz von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heizsystemen darstellen.

Die Umstellung auf Wärmepumpen in größeren Wohngebäuden erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung spezifischer Gegebenheiten, um eine optimale Leistung und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.

Besondere Anforderungen für Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus

Mehrfamilienhäuser haben im Vergleich zu Einfamilienhäusern einen höheren Wärmebedarf und komplexere Heizstrukturen. Deshalb sind folgende Faktoren bei der Integration von Wärmepumpen besonders zu beachten:

  • Leistungsdimensionierung: Die Wärmepumpe muss ausreichend dimensioniert sein, um den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes, einschließlich Heizung und Warmwasserbereitung für alle Wohneinheiten, zu decken. Oft kommen hier Großwärmepumpen oder Kaskadenschaltungen zum Einsatz. Für eine korrekte Dimensionierung ist allerdings eine Heizlastberechnung notwendig.
  • Verteilungssystem: Das bestehende Heizverteilersystem (Heizkörper, Fußbodenheizung) muss auf die niedrigere Vorlauftemperatur einer Wärmepumpe abgestimmt sein. Großflächige Heizsysteme oder Niedertemperaturheizkörper sind dabei ideal. Bei älteren Heizkörpern kann jedoch eine energetische Sanierung des Gebäudes oder der Austausch der Heizkörper notwendig sein. Für die passenden Maßnahmen ist auch hier eine Heizlastberechnung erforderlich.
  • Warmwasserbereitung: Die Warmwasserbereitung in Mehrfamilienhäusern erfordert oft höhere Temperaturen und größere Speichervolumen. Spezielle Wärmepumpen mit hohen Vorlauftemperaturen oder die Kombination mit einem Spitzenlastenkessel können hier Lösungen bieten.
  • Schallschutz: Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen, die im Außenbereich aufgestellt werden, ist der Schallschutz ein wichtiger Aspekt, um Bewohner und Nachbarn nicht zu stören.  Einhausungen sind zwar möglich, wie sinnvoll das ist, muss aber im Einzelfall geprüft werden. Moderne Geräte sind jedoch deutlich leiser geworden.
  • Abrechnung: Die faire und transparente Abrechnung der Heizkosten für die einzelnen Mietparteien muss gewährleistet sein. Hierfür sind oft separate Zähler oder spezielle Abrechnungssysteme erforderlich.

Welche Vorteile haben Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern?

Trotz der komplexeren Planung bieten Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern Vorteile:

  • Klimaschutz: Deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen und Beitrag zur Energiewende.
  • Betriebskostensenkung: Langfristig niedrigere Heizkosten durch effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
  • Attraktivität für Mieter: Ein modernes, umweltfreundliches Heizsystem kann die Attraktivität der Immobilie für Mieter steigern.
  • Staatliche Förderungen: Umfangreiche Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden können die Investitionskosten erheblich reduzieren.
  • Wertsteigerung der Immobilie: Eine energetische Sanierung mit Wärmepumpe erhöht den Wert des Mehrfamilienhauses.

Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren

Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) ist eines der intelligentesten und zukunftssichersten Lösungen für die Energieversorgung Ihres Eigenheims. Denn: Sie ermöglicht es Ihnen, einen Großteil Ihres Heizstroms selbst zu erzeugen, Ihre Betriebskosten massiv zu senken und Sie unabhängiger von externen Energieversorgern und Preisschwankungen zu machen.

Warum macht die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage Sinn?

Die Wärmepumpe nutzt Strom, um Umweltwärme in Heizenergie umzuwandeln. Eine PV-Anlage erzeugt diesen Strom direkt aus Sonnenlicht. Dadurch sind die Synergieeffekte sind enorm:

  • Maximierung des Eigenverbrauchs: Der größte Teil des von der PV-Anlage erzeugten Stroms kann direkt im Haus verbraucht werden.
  • Massive Senkung der Betriebskosten: Wenn Sie Ihren Heizstrom selbst erzeugen, fallen die Kosten für den Wärmepumpenbetrieb. Dies führt zu einer schnelleren Amortisation der gesamten Anlage.
  • Erhöhte Unabhängigkeit: Sie werden unabhängiger von steigenden Strompreisen und geopolitischen Entwicklungen auf dem Energiemarkt.
  • Maximale Umweltfreundlichkeit: Sie heizen nahezu CO2-neutral, da sowohl die Wärmepumpe als auch die PV-Anlage auf erneuerbaren Energien basiert.
  • Attraktive Förderungen: Beide Technologien werden staatlich gefördert, und die Kombination kann zusätzliche Boni oder höhere Fördersätze ermöglichen.

Welche Heizkörper für Wärmepumpen? Effizienz & Kompatibilität

Die Kombination einer Wärmepumpe mit den richtigen Heizkörpern ist entscheidend für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des gesamten Heizsystems. Während Wärmepumpen grundsätzlich mit verschiedenen Heizkörpertypen betrieben werden können, entfalten sie ihr volles Potenzial insbesondere in Verbindung mit Systemen, die für niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt sind.

Warum niedrige Vorlauftemperaturen wichtig sind:

Wärmepumpen arbeiten am effizientesten, wenn die Differenz zwischen der Wärmequelle (z.B. Außenluft, Erdreich) und der Vorlauftemperatur des Heizsystems gering ist. Denn je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto weniger Energie muss die Wärmepumpe aufwenden, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Dies führt zu einem höheren Wirkungsgrad (Jahresarbeitszahl) und somit zu geringeren Betriebskosten.

Q&A Wärmepumpe: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Was versteht man unter passiver Kühlung?

Im Zusammenhang mit Wärmepumpen bezieht sich passive Kühlung (oft auch als „Natural Cooling“ bezeichnet) auf eine Funktion, bei der die Wärmepumpe nicht aktiv im Kühlbetrieb läuft, sondern lediglich die natürliche Kältequelle (Erdreich oder Grundwasser oder Luft) nutzt, um das Gebäude zu kühlen.

So funktioniert sie:

  • Wärmetauscher-Prinzip: Die Wärmepumpe leitet das Heizungswasser nicht durch den Kompressor, sondern direkt durch einen separaten Wärmetauscher. Dieser Wärmetauscher gibt die Wärme aus dem Heizkreislauf des Hauses an das kühlere Erdreich oder Grundwasser ab.
  • Kein Kompressorbetrieb: Der Kompressor der Wärmepumpe bleibt ausgeschaltet. Es werden lediglich die Umwälzpumpen für den Heizkreis und den Solekreis (bei Erdwärmepumpen) oder den Wasserkreislauf (bei Grundwasserwärmepumpen) betrieben.
  • Geringer Energieverbrauch: Da der energieintensive Kompressor nicht läuft, ist der Stromverbrauch für die passive Kühlung niedrig – vergleichbar mit dem Betrieb einer Umwälzpumpe.
  • Kühlleistung: Die Kühlleistung ist moderat und reicht aus, um die Raumtemperatur um einige Grad zu senken und ein angenehmes Raumklima zu schaffen, ohne dass es zu Zugluft kommt oder die Luft entfeuchtet wird.

Passive Kühlung ist also eine sehr energieeffiziente und komfortable Möglichkeit, Gebäude im Sommer zu temperieren, indem die natürliche Kälte des Erdreichs oder Grundwassers über die Wärmepumpe genutzt wird, ohne dass diese aktiv kühlen muss.

Warum ist eine Heizlastberechnung wichtig?

Möchten Sie eine Heizungsförderung beantragen, ist eine Heizlastberechnung sogar Pflicht. Sie ist wichtig, um:

  • Die Heizung exakt auf den Wärmebedarf des Gebäudes abzustimmen
  • Energie zu sparen und Kosten zu senken
  • Den effizienten Betrieb der Heizung zu gewährleisten und eine Über- oder Unterdimensionierung zu verhindern.

Damit trägt eine Heizlastberechnung auch zur Nachhaltigkeit bei.

Wie teuer ist eine Heizlastberechnung?

Wie teuer die Heizlastberechnung ist, kommt ganz auf die Immobilie und das enthaltene Leistungspaket an. Ein Komplett-Paket inklusive Heizlastberechnung nach DIN 12831 und hydraulischem Abgleich durch einen Energieberater kann bis zu 2.000 Euro kosten.

Was ist der Bivalenzpunkt?

Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, bei der die Wärmepumpe allein nicht mehr ausreicht, um den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes zu decken. 

Kurz erklärt:

  • Bei Temperaturen oberhalb des Bivalenzpunktes: Die Wärmepumpe arbeitet allein (monovalent)
  • Bei Temperaturen unterhalb des Bivalenzpunktes: Ein zusätzlicher Wärmeerzeuger (z.B. Elektroheizstab oder Gas-/Ölkessel) muss zugeschaltet werden (bivalenter Betrieb)

Beispiel: Liegt der Bivalenzpunkt bei -5°C, dann arbeitet die Wärmepumpe bis zu dieser Außentemperatur allein. Wird es jedoch kälter, springt automatisch die Zusatzheizung an. Der Bivalenzpunkt wird bei der Planung so gewählt, dass die Wärmepumpe an den meisten Tagen des Jahres allein ausreicht und nur an wenigen sehr kalten Tagen Unterstützung benötigt.

Was ist der Teillastbereich?

Der Teillastbereich beschreibt den Betriebszustand einer Heizungsanlage (oder auch anderer technischer Anlagen), wenn sie nicht mit ihrer vollen, maximalen Leistung läuft, sondern nur einen Teil davon erbringen muss, um den aktuellen Bedarf zu decken.

Kurz erklärt: 

  • Volllast: Die Anlage läuft mit 100 % ihrer maximalen Leistung, z.B. an sehr kalten Wintertagen, wenn der Wärmebedarf am höchsten ist.
  • Teillast: Die Anlage läuft mit weniger als 100 % ihrer Leistung, z.B. an milderen Tagen im Frühling oder Herbst, wenn weniger Wärme benötigt wird.

Moderne Heizsysteme, insbesondere Wärmepumpen, sind oft darauf optimiert, auch im Teillastbereich effizient zu arbeiten. Das bedeutet, sie können ihre Leistung flexibel an den tatsächlichen Wärmebedarf anpassen, anstatt ständig mit voller Kraft zu laufen und dann wieder abzuschalten (Takten). Ein guter Teillastbereich ist entscheidend für die Energieeffizienz über das gesamte Jahr, da die Heizung die meiste Zeit im Teillastbereich läuft. 

Was bedeutet ,,Konvektion“?

Konvektion ist eine Form der Wärmeübertragung, bei der Wärme durch die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen (wie Luft oder Wasser) transportiert wird. 

Kurz erklärt:

  • Prinzip: Erwärmte Luft oder Flüssigkeit wird leichter und steigt nach oben, während kühlere Luft/Flüssigkeit nach unten sinkt. Dadurch entstehen Strömungen, die Wärme transportieren.
  • Beispiel bei Heizkörpern: Ein klassischer Heizkörper erwärmt die Luft in seiner Nähe. Diese warme Luft steigt nach oben, kühle Luft strömt von unten nach und wird ebenfalls erwärmt. So entsteht eine Luftzirkulation im Raum. 
  • Natürliche vs. erzwungene Konvektion: 
    • Natürlich: Die Bewegung entsteht allein durch Temperaturunterschiede (wie beim Heizkörper-Beispiel).
    • Erzwungen: Die Bewegung wird durch Ventilatoren oder Pumpen verstärkt.

Konvektion ist neben Wärmeleitung und Wärmestrahlung eine der drei Grundformen der Wärmeübertragung und spielt bei vielen Heizsystemen eine wichtige Rolle.

Kontakt

Peter Barth GmbH
Funckstraße 86 und 86a
42115 Wuppertal
Telefon: +49 202 304987 Telefax: +49 202 301811 Email: info@barth-wuppertal.de

Schreiben Sie uns an

Kontakt

Peter Barth GmbH
Funckstraße 86 und 86a
42115 Wuppertal
Telefon: +49 202 304987 Telefax: +49 202 301811 Email: info@barth-wuppertal.de

Schreiben Sie uns an