Frau wärmt ihre Füße am Heizkörper

Welche Heizungen gibt es?

Technische und klimabezogene Entwicklungen haben in den letzten Jahrzehnten zur Verfügbarkeit neuer Heiztechniken geführt. Wir erklären die Klassiker und die neusten Trends.

1. Die Gasheizung

Gasboiler für Warmwasser
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Die wohl bekannteste und meistverbreitete Heizung ist die Gasheizung: Im Heizkessel wird Gas entzündet und im Gasbrenner verbrannt. Die so erzeugte Wärme wird über den Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben. Obwohl Gasheizungen verhältnismäßig klimaschädigend sind, sind sie noch in einem Großteil der deutschen Haushalte vorzufinden. Allerdings werden Gasheizungen nicht länger staatlich gefördert. 

2. Die Ölheizung

Heizöltanks im Keller
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Eine weitere klimaschädliche Heiztechnik, welche noch oft in deutschen Haushalten vorzufinden ist, ist die Ölheizung: Eine Pumpe befördert Heizöl vom Öltank zum Brenner, wo es vorgewärmt wird. Im Brennraum wird es entzündet. Wie bei der Gasheizung, gibt der Wärmetauscher die Wärme an das Heizungswasser ab. Dieses Verfahren wird allerdings bald der Vergangenheit angehören. Ab 2026 ist der Einbau reiner Ölheizungen verboten, es sei denn Sie sind vom Gas- oder Fernwärmenetz abgeschnitten. Bis dahin dürfen sie aber weiterhin eingebaut und in Betrieb genommen werden.  

3. Fernwärme

Fernwärmeleitungen im Freien
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Eine nachhaltigere Energieversorgung ermöglicht die Fernwärme, welche relativ schadstoffarm ist und sicher über ein Rohr bei Ihnen zu Hause ankommt. Das abgekühlte Wasser wird wieder ins Fernwärmenetz eingespeist. Für Verbraucher ist die Fernwärme vergleichsweise teuer. 

4. Die Wärmepumpenheizung

Wärmepumpe vor modernem Haus
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Besonders nachhaltig ist die Wärmepumpenheizung, welche der Umwelt Wärmeenergie entzieht und diese auf die nötige Temperatur aufwärmt. Wärmepumpenheizungen sind kostspielig, werden aber staatlich gefördert. Es gibt Wasser-Wasser-Wärmepumpen, bei denen Wasser aus der Umgebung verwendet wird, um das Heizwasser zu erwärmen, Luftwärmepumpen, welche sich die Umgebungsluft zunutze machen, sowie Erdwärmepumpen, welche Erdwärme nutzen. 

5. Die Solaranlage

Hausdächer mit Solaranlagen
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Die Gewinnerin unter den nachhaltigen Heizarten ist die Solaranlage, welche Sonnenenergie in Wärmeenergie umwandelt. Das Gute: Einmal investiert, nutzen Sie Sonnenenergie danach zum Nulltarif. Die Investition wird sogar vom Staat gefördert. 

6. Die Scheitholzanlage/
Pelletheizung

Pelletofen und Holzscheite
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Auch Scheitholzanlagen sind verhältnismäßig umweltschonend. Holzheizungen benutzen Scheit- oder Stückholz, Holzbriketts, Holzpellets oder Hackschnitzel als Brennstoff. Alles in allem ist die Pelletheizung vergleichsweise teuer, wird aber staatlich gefördert. 

Welche Heizung ist die richtige für mich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die richtige Heizung hängt ab vom Gebäude, in dem Sie leben, von Ihren Gewohnheiten, Ihrem Budget und Ihren Präferenzen. Mithilfe unseres Heizungsrechners können Sie ermitteln, welche Heizungen für Sie in Frage kommen. Auf eine Beratung sollten Sie aber nicht verzichten.

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